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Sympathie entscheidet

 Zwar halten 52 Prozent der Wähler Romney für den wirtschaftlich Kompetenteren; Obama kommt nur auf 43 Prozent. Aber wirtschaftlicher Sachverstand allein reicht nicht aus, um gewählt zu werden. Auch das Emotionale spielt eine wichtige Rolle – und da punktet Obama. Seine persönlichen Sympathiewerte liegen bei 54 Prozent und damit meilenweit vor Romney, den nur 31 Prozent sympathisch finden.
Die Amerikaner schätzen Obama als Familienvater, als bescheidenen, guten Menschen. Also hat Romney seine Strategie angepasst, nach dem Motto: „Wenn es nicht gelingt, an Obama vorbeizuziehen, ziehen wir Obama zu uns runter.“ Deshalb sehen wir die vielen persönlichen Angriffe in den Wahlwerbespots. Es gibt Untersuchungen, wonach acht von zehn Fernsehspots der Romney-Kampagne so genannte „negative ads“ sind. Diese Strategie hat sich in der Vergangenheit oft als sehr effektiv erwiesen und scheint auch diesmal aufzugehen: Neuesten Umfragen zufolge sind Obamas Sympathiewerte in den vergangenen Wochen tatsächlich geschmolzen“ liest man heute auf heute.de 

 „Was ein Unsympath“  – so reagieren wir häufig, wenn wir bestimmten Menschen begegnen – und suchen das Weite. Andere hingegen begrüßen wir mit offenen Armen, schenken ihnen Vertrauen und unterhalten uns mit ihnen gerne und entspannt über Gott und die Welt.  Mit bestimmten Personen können wir „Pferde stehlen“ und bei anderen „läuft es uns kalt den Rücken herunter“, wenn sie nur den Mund aufmachen. Das Zauberwort hierzu lautet „Sympathie“.

Wissen Sie, wie Sie selbst auf ihre Mitmenschen wirken? Sehen die mich als arrogante Oberzicke? Als die langweilige graue Maus von nebenan? Als den charmanten womanizer oder doch eher als den herrischen Nörgler?

Sind wir doch mal ehrlich, am liebsten wäre es uns, wenn wir von den allermeisten gemocht würden und jeder voller Begeisterung wäre, wenn wir ihm begegnen. Um das zu erreichen, verstecken wir oft unseren wahre Stimmung und setzen je nach Situation die passende Maske auf. Doch wirken wir dadurch wirklich sympathischer? Meiner Meinung  nach nicht. Wir sollten uns vor anderen Menschen nicht verstellen, sondern unsere Gefühle zeigen – ohne andere damit zu kompromittieren.

Ein Mensch der mit sich selbst zufrieden ist, zu seinen eigenen Schwächen steht, besitzt eine positive Ausstrahlung, die sich häufig in einem  Lächeln auf seinem Gesicht wieder findet. Solche Personen muss man einfach sympathisch finden!

 

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