Homepage Metatalk

Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner

Selbstbedienung, Selbsthilfegruppen, Selbstcoaching?

Was waren das noch für Zeiten, als an der Tankstelle der Tankwart nicht nur den Tank befüllte, sondern auch noch Ölstand kontrollierte und die Scheibe wusch.

Oder im Restaurant ganz selbstverständlich serviert wurde. Machen wir heute (fast immer) selbst. Hat Vorteile. Geht oft schneller. Wir können selbst besser wählen. Ist preiswerter (so hat man uns zumindest vor Jahrzehnten die Abschaffung des Services an den Tanken schmackhaft gemacht). Dafür stehen wir jetzt  bei schönem Wetter im Biergarten in der Schlage, machen uns bei der Ölkontrolle die Finger schmutzig und werden peinlich rot, wenn der Automat die Kontokarte einbehält. Nix Geld.

Was können wir nicht alles alleine. Insbesondere Frauen sind Weltmeister in: „Dafür brauch´ ich keinen“. Ich verdien mein Geld alleine, zieh die Kinder alleine groß, die Haare färb ich mir ganz ohne Friseur, den Autopannen- und den Heimwerkerkurs für Frauen hab ich längst besucht und beim Motorsägekurs bin ich angemeldet.

Und jetzt auch noch Selbstcoaching. Ja. Nicht immer, aber immer öfter.

Einen guten Coach ersetzt so schnell nichts. Er oder sie reduziert das Durcheinander im Kopf und bei den Gefühlen, ist Lotse, Spiegel, Katalysator und Lösungs-Findungs-Helfer. Wenn er die Idealbesetzung ist, hat er eine profunde Ausbildung und einen klaren Blick – aber er ist nicht immer da.  Wie mein Personal Trainer, mein Yoga-Lehrer  oder mein Fitnesstudio. Zu weit weg, geschlossen, Urlaub. Ich übrigens auch. Manchmal hab ich einfach zu, bin auf Geschäfts- oder Dienstreisen, im Urlaub.

Was mach´ ich dann? Yoga geht fast immer und überall in jedem Hotelzimmer. Es soll Menschen geben, die Joggen des Nachts Treppenhäuser rauf und runter, wieder andere machen isometrische Übungen und die nächste klettert die Fassaden rauf.

So ist das auch mit dem Coaching. Geht (fast) immer und überall, wenn man weiß, wie. Selbstcoaching eben. http://bit.ly/bUuwuV

Kommentar abgeben: