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Menschen bevorzugen Chefs mit tiefer Stimme…

….egal, ob diese Chefs männlich oder weiblich sind, lese ich in der SZ vom 14.03.2012.

Tiefe Frequenzen verbinden wir mit Stärke und Dominanz, Kompetenz, Glaubwürdigkeit und Selbstbewusstsein,  hohe wirken schnell hysterisch und piepsig.  „Zu uns kommen regelmäßig Frauen in Führungspositionen,“  sagt Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen, Direktorin der Klinik für Phoniatrie der Uni Münster,“ die bewusst versucht haben, ihre Stimme stark abzusenken, um männlicher zu klingen.“  Kehlkopf und Stimmbänder leiden offenbar unter einer solchen unnatürlichen Belastung und machen gar einen Klinikbesuch notwendig.

Mein Tipp: Versuchen Sie es mal mit Training des Zwerchfells,  das geht recht schnell, schont den Stimmapparat und hat einen wunderbaren Effekt auf die Stimme.

Gute Noten, Intelligenz und Kompetenz sind zwar Voraussetzung, aber ganz offensichtlich nicht ausschlaggebend für berufliche und gesellschaftliche Anerkennung und Vorwärtskommen. Um es ganz direkt zu formulieren: Leistung wird nicht automatisch belohnt. Nicht unbedingt die Besten kommen weiter. Karriere hängt vielmehr von vielen anderen, nur scheinbar unwichtigen Faktoren ab, die wir hören( Stimme) und sehen (Körpersprache) können.

Während sich Männer eher breit machen, stehen und sitzen Frauen eher schmal – und senden damit oft unbewusst Signale der Unterwerfung, denn wer über Raum und Zeit bestimmt, ist immer der Mächtigere.

Wie aber sich Raum nehmen, ohne wie ein Schrank zu wirken oder anderen zu dicht auf die Pelle zu rücken?

Macht es Sinn, im Meeting Notebook, Smartphone und Schlüssselbund auf dem Tisch zu drapieren, um seine Claims abzustecken? Und wie sitze ich „raumgreifend“, wenn ich einen Rock anhabe? Diese und viele andere Fragen bekomme ich immer wieder gestellt. Ich beantworte sie in meinem Buch „Körpersprache für Frauen“,  das jetzt in der 4.Auflage erschienen ist.  http://web137.ma10084.plusserver.de/kommunikation-training/start/path@page,overview.php/page@c16a53s31/openm@128-109-93

Körpersprachliche Signale lassen sich nämlich entschlüsseln und verändern – ohne dass man anschließend in der Klinik landet.

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