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Gewinnen oder Verlieren: Immer mit dem ganzen Hirn

Wussten wir es doch schon lange: der Mensch schwingt sich entwicklungsgeschichtlich quasi fast immer noch behaart von Baum zu Baum. All diese Stoffe im Hirn, die uns quasi fernsteuern und den freien Willen zweifelhaft erscheinen lassen. Neueste Forschungen zeigen, dass bei Sieg oder Niederlage unsere Basalganglien – ich wusste bisher nicht einmal, dass ich so etwas besitze – als Zentrum fungieren, von dem aus das Glückshormon Dopamin seine Runde durchs ganze Gehirn macht. Sozusagen ein Tsunami aus dem hirnlichen Belohnungszentrum. Bei einer Niederlage das gleiche in grün oder besser in schwarz: Überschwemmung mit Negativ-Signalen flächendeckend.

Wovon mag dann abhängen, wie hartnäckig jemand um den Sieg kämpft oder wie verbissen er oder sie die Niederlage zu vermeiden sucht? Möglicherweise von der unterschiedlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit der Signale, der Schmerzempfindlichkeit des Hirns oder gar seiner Größe?  Wenn Sie gute Ideen haben, schicken Sie sie mir. Ich bin gespannt.

Ein Kommentar zu “Gewinnen oder Verlieren: Immer mit dem ganzen Hirn”

  1. Birgit
    Oktober 19th, 2011 19:21
    1

    Habe keine Ideen dazu, aber über die Existenz der Basalganglien zu erfahren, ist es schon wert, diesen Beitrag zu lesen!

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