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Sich um Kopf und Kunden reden

Das kommt Ihnen bekannt vor? Aber eher in der Version: „Sich um Kopf und Kragen reden?“

Mein Anruf bei der ländlichen Bank, das neue Konto war erst vor kurzem eröffnet, daher die Bitte, doch Überweisungsformulare (ja, da bin ich sehr konservativ) mir Kontonummer und Namenseindruck zu erzeugen. Die Mitarbeiterin war willig, aber ungeübt. Verständlich, bei einem solch anachronistischen Anliegen. „Da gibt es eine Mindest-Abnahmemenge und das kostet auch was – ich weiß aber nichts genaues. Na, dann ruf ich das mal auf. Ich brauche das sonst nicht.“ konnte ich Ihre Gedankengänge mithören. Und dann weihte sie mich unbeabsichtigt in die Details Ihrer PC-Organisation ein: „Schließfächer, Duplikate, Pfändungen, Fremdentgelte – ich blättere mal alles durch -Rücklastschriften, SEPA…“ Es war noch mehr, aber ich gab das Mitschreiben auf und fühlte mich, als habe ich beim Diktat versagt.

Da bat ich lieber um einen Rückruf. Und dachte intensiv darüber nach, aus meinem Buch „Einfach mal die Klappe halten“ einen Fortsetzungsroman zu machen.

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