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Viele Male schaut der Wille durchs Fenster, ehe die Tat durch das Tor schreitet…

…dichtete einst Erasmus von Rotterdam (ca. 1466 bis 1536). Eine wunderbare Metapher für das eigentlich Wollen und uneigentlich dann doch lieber erst mal nicht tun.

Der Wille kann Berge versetzen, sagt eine alte Volksweisheit und er kann Wasser teilen – wird in der Bibel  behauptet. Auch sehr plastisch und beides ganz starke Bilder, jedenfalls Lichtjahre entfernt von lauwarmen Motivationssprüchen wie:  Das bekommst Du schon hin, das klappt schon, streng dich halt ein bisschen an…

Und wir Kleingeister? Reden uns immer wieder mit: „Ja, aber….“  heraus und sind Weltmeister im Erfinden von Ausreden.In meinen Seminaren ist das „Ja, aber…“  inzwischen per Spielregel verboten. „Ja aber, das geht nicht“ oder: „Ja aber, das ist alles ganz anders bei uns.“ Diese Ausreden bekommen einen Namen. „Dageni“ und  „Agabu“  sind die „Efovehi“.

„Das geht nicht“  und  „Alles ganz anders bei uns“ sind die „Erfolgsverhinderer“.

Wir fragen stattdessen konsequent:

– Wie kann es gehen?

– Was brauche ich, damit es funktioniert?

– Habe ich mich wirklich entschieden, es zu tun oder will ich es doch lieber lassen? Wenn ich mich entschieden habe, stecke ich die Energie, die ich gewinne, weil ich keine Ausreden mehr erfinden muss, in die Umsetzung.

– Wie kann ich mein Durchhaltevermögen stärken?

– Wer oder was kann mich bei der Zielerreichung unterstützen?

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