Archiv für Februar, 2010

Wie man sich mit seiner Sprache selbst verrät…

Mittwoch, 24. Februar 2010

.. reimt sich nicht nur wunderbar auf: “Wer anderen eine Grube gräbt….”,

und ist nicht nur ein Fall für den Staatsanwalt sondern auch einfach lustig.

Finanzkrise, Bankenkrise, Wirtschaftskrise, Sprachkrise?

BayernLB, Hypo Alpe Adria, mittendrin im schönsten Schlamassel sagt einer der Beteiligten:

“Wir bedauern diesen Vorfall zutiefst und werden mit allen MItteln zu verhindern wissen, dass er nie wieder vorkommt”

Man braucht nicht immer andere, die einem ein Bein stellen, man kann das wunderbar auch ganz alleine tun.

Hol Dir, was Du brauchst!

Donnerstag, 18. Februar 2010

Eben hatte ich eine Coachee, Mutter, Wiedereinsteigerin, die eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Job ist: gutes Gehalt, gute Perspektive, Arbeitsplatzsicherheit. Sie wollte ihr Verhandlungsgeschick etwas aufpolieren, wir investierten eine Stunde und kurz vor dem Rausgehen sagte sie noch: „Ja, der Job ist ganz gut. Aber ich bin schon ein wenig enttäuscht, wie wenig Anerkennung ich bekomme.“ Ich meinte darauf: „Ja, Anerkennung ist selten im Job. Dabei machen Sie auf mich einen sehr kompetenten Eindruck. Und verhandeln können Sie auch ziemlich gut.“ – „Ach“, meinte sie. „So toll ist das nicht. Sonst wäre ich ja nicht ins Coaching gekommen.“
Da wusste ich, warum sie so „wenig Anerkennung“ bekommt: Sie nimmt sie nicht wahr. Zumindest meine nicht. Schlimmer: Sie lehnt sie ab. Das wird sie bei der Karriere ziemlich behindern. Wenn ich den Abteilungs- und Bereichsleiterinnen, die ich kenne, dasselbe Kompliment gemacht hätte, hätten die gesagt: „Danke, ja, auf mein Verhandlungsgeschick bin ich schon stolz.“ Das klingt selbstbewusst? Ist es auch. Diese Frauen sind nicht deshalb so selbstbewusst, weil sie Abteilungsleiterinnen sind. Die sind Abteilungsleiterinnen, weil sie so selbstbewusst sind. Selbstbewusste Frauen machen sich nicht klein. Sie lehnen kein Kompliment ab und sei es noch so klein oder selten. Besser noch: Sie fordern Anerkennung ein! Wenn der Chef nicht sagt, wie zufrieden er ist, fragen sie selber nach. Warum machen die das? Weil sie zu ihren Bedürfnissen stehen. Sie verdrängen ihren Wunsch nach Anerkennung nicht. Sie leben ihn aus. Und zwar so, dass er erfüllt wird. Ist das nicht schön? Wer sich um sich selbst kümmert, kriegt nicht nur, was sie will. Sie macht auch noch Karriere.

Verzögerte Intelligenz

Montag, 08. Februar 2010

Was tun, wenn die passende Antwort immer erst Stunden oder doch wenigstens Minuten später einfällt?

Einen schönen Abend reservieren, den Kamin anzünden, eine Flasche Rotwein und das Gehirn nehmen und Instantsätze  ausdenken - dann sind Sie für alle Fälle gerüstet.

Ich hole beim Restaurator meinen wunderbaren, hinreißenden Thonet Stuhl ab und nehme ihn zärtlich unter den Arm und - ganz umweltbewußt - trage ihn zur nächsten Bushaltestelle und nehme im Bus auf ihm Platz.

Die Blicke und Kommentare der Passanten reichen von mitleidig über fassungs- bis verständnislos

Was hätten Sie gesagt?

a) Was glotzen Sie so? Sie haben wohl keinen Stuhl?

b) Ich ziehe um. Das ist mein gesamter Hausrat.

c) Besser vier Beine als gar keinen Tisch.

d) Gott sei Dank, das ist das letzte Teil. Meinen Schrank und mein Sofa habe ich schon in die neue Wohnung getragen.

Schon gehört?

Dienstag, 02. Februar 2010

What kind of man is a dyslextic agnostic insomnal?

it´s a man who lies awake at night and ponders if dog exists.